Im September bin ich hier angekommen und jetzt ist es schon wieder vorbei. Ich weiß noch, wie ich das erste mal durch meine Straße gelaufen bin, mich verlaufen hab und Auckland doch recht groß gewirkt hat. Mittlerweile ist Auckland meine zweite Heimat, die ich heute verlassen werde...
Man kann gar nicht wirklich beschreiben, wie es ist zu gehen. Eigentlich fühlt es sich nicht mal real an. Als ob man nur für eine Woche in den Urlaub fahren würde und dann ganz natürlich wieder zurück kommt.
Andererseits freu ich mich auch zu gehen. Erst mal nach Australien, ab ins nächste Abenteuer! Die Reise ist schon gut durchgeplant, aber am meisten freu ich mich auf das ganze Drumherum. Die neuen Leute die man trifft, Erfahrungen die man macht; eben einfach wieder reisen!
Und danach gehts endlich wieder nach Hause! Eine Zeit lang konnte ich mir gar nicht vorstellen, weg zu gehen, aber wenn der Rückflug gebucht ist, alle Vorbereitungen getroffen sind, dann ist man doch irgendwie bereit zu gehen. Irgendwann wird es eben Zeit, was auch gut so ist und spätestens wenn man Familie und Freunde wieder sieht, merkt man erst, wie sehr man sie vermisst hat.
Natürlich werd ich auch Neuseeland vermissen, aber so kitschig das jetzt klingen mag: Ich werd nicht "Goodbye" sagen, sondern "See you later!"
eure Charlotte
Sonntag, 19. Juli 2015
Samstag, 18. Juli 2015
Rezepte von zu Hause - Kaiserschmarrn
Und weil das Abendessen am Sonntag nicht schon reichlich war, gab es zum Nachtisch noch Kaiserschmarrn. Ein Abend bei dem durch das Essen Vorfreude aufs Ski fahren aufkommt :)
Nachtisch für 4 Personen, oder als Hauptspeise für 2 Personen:
Apfelmus:
1 kg Äpfel
100 ml Wasser
50-100 g brauner Zucker
Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Wasser für 10-20 Minuten dünsten. Wenn die Äpfel langsam zerfallen mit einer Gabel grob zerdrücken und den Zucker unterrühren. Das Apfelmus abkühlen lassen.
Kaiserschmarrn:
2 Eier
13 El, gestr. Mehl, gf
320 ml Milch, lf
1 Prise Salz
1 Schuss Mineralwasser
Zucker
Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Eigelb mit Milch und Salz cremig rühren. Mehl langsam unterrühren und zum Schluss das Mineralwasser dazu geben. Eiweiß unterheben.
Butter in einer Pfanne erhitzen und den Teig einfüllen.
Wenn die Oberfläche langsam stockt und die Unterseite braun ist, das ganze wenden. Das geht am besten, wenn man den Teig vorher viertelt. Sobald die andere Seite auch braun ist, den Teig mit zwei Gabeln in Stücke reißen. Mit ordentlich Zucker bestreuen, sodass die Seiten des Schmarrns karamelisieren.
eure Charlotte
Nachtisch für 4 Personen, oder als Hauptspeise für 2 Personen:
Apfelmus:
1 kg Äpfel
100 ml Wasser
50-100 g brauner Zucker
Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Wasser für 10-20 Minuten dünsten. Wenn die Äpfel langsam zerfallen mit einer Gabel grob zerdrücken und den Zucker unterrühren. Das Apfelmus abkühlen lassen.
Kaiserschmarrn:
2 Eier
13 El, gestr. Mehl, gf
320 ml Milch, lf
1 Prise Salz
1 Schuss Mineralwasser
Zucker
Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Eigelb mit Milch und Salz cremig rühren. Mehl langsam unterrühren und zum Schluss das Mineralwasser dazu geben. Eiweiß unterheben.
Butter in einer Pfanne erhitzen und den Teig einfüllen.
Wenn die Oberfläche langsam stockt und die Unterseite braun ist, das ganze wenden. Das geht am besten, wenn man den Teig vorher viertelt. Sobald die andere Seite auch braun ist, den Teig mit zwei Gabeln in Stücke reißen. Mit ordentlich Zucker bestreuen, sodass die Seiten des Schmarrns karamelisieren.
eure Charlotte
Montag, 6. Juli 2015
Wildlife
Auf die Tiere der Südinsel hab ich mich besonders gefreut. Delfine hab ich ja schon gesehen, aber dort unten gibt es noch so viel mehr. Vor allem die Pinguine haben es mir angetan, womit ich meinen Freundinnen auch das ein oder andere mal auf die Nerven gegangen bin. Unsere erste und beeindruckendste Begegnung hatten wir in Kaikoura. Dort sind wir zum Whale Watching gegangen und haben drei Pottwale gesehen. Mit dem Whale watching war ich echt zufrieden! Es ist zwar recht teuer ($145), aber dafür haben wir neben den drei Walen nochmal Delfine gesehen, ein paar Pelzrobben und einen Albatross.
Pelzrobben hab ich auch vorher schon auf der Nordinsel gesehen. Auf der Südinsel gab es dafür direkt neben der Straße den Lookout "Ohau Point" von dem man nicht nur große Pelzrobben, sondern auch Baby Robben sehen konnte. Die waren so putzig! Vor allem wenn sie sich bewegt haben und ein bisschen unbeholfen von einer Flosse auf die andere vorwärts gehüpft sind.
Als nächstes standen die Pinguine auf meiner Liste! Auf die hab ich mich auch am meisten gefreut, weil die einfach so klein und niedlich sind. Leider konnten wir durch unseren Zeitdruck nicht abends zur Dämmerung an den Strand, um den Zwergpinguinen zuzuschauen, wie sie aus dem Meer kommen. Deswegen haben meine Freundinnen jetzt auch meinetwegen ein leichtes Trauma, was Pinguine angeht ;) Als wir im "Petrified Forest" in den "Catlins" waren haben wir dann doch noch einen Pinguin gesehen! Zwar nur einen Gelbaugenpinguin, aber immerhin ein Pinguin! Die sind größer als die Zwergpinguine und leider nicht ganz so süß. Nichts desto trotz hab ich mich rießig über diesen Pinguin gefreut, der zwar recht weit weg war, aber trotzdem; das war das Highlight des Tages! Und die Mädels hatten endlich ihre Ruhe :)
Einige Tage später auf unserer Reise kamen wir abends auf einem Campingplatz nahe des "Arthur Passes" an. Dort saßen einfach vier Keas rum und haben versucht Essen von den Backpackern abzustauben, die gerade alle am Kochen waren. Von den Keas war ich echt begeistert, die standen nämlich auch auf meiner Liste. Generell war Wildlife sowieso ein wichtiger Punkt der Südinsel, weil es davon auf der Nordinsel eher weniger gibt.
Wie schon erwähnt, hab ich Delfine öfters gesehen und dennoch ist es jedes mal genial sie zu sehen. Das Beste daran ist der erste Moment, in dem man einfach nur aufs Meer schaut und auf einmal einen Delfin entdeckt. Bei den Pancake Rocks ist uns das genau so passiert. Wir haben nur die Steine angeschaut und das schöne Wetter genossen, ab und zu auch aufs Meer geschaut und dann Delfine gesehen. Ähnlich war es auf der Fähre, die uns von Picton (auf der Südinsel) nach Wellington (auf der Nordinsel) gebracht hat. Drei mal Delfine gesehen und das in nur zwei Wochen! Nur auf meinen Bildern konnte ich sie nicht ausmachen.
Nach Stewart Island haben wir es leider nicht geschafft. Dort hat man eine recht große Chance Kiwis in freier Wildbahn zu sehen. Allerdings ist die Fähre recht teuer und dann war da eben unser Zeitproblem... Das ärgert mich aber nicht wirklich, schließlich hab ich schon einen Kiwi im Zoo gesehen.
Dass ich keine Zwergpinguine gesehen hab, hab ich da schon mehr bereut. Darüber muss ich mir jetzt aber keine Gedanken mehr machen. In zwei Wochen geht's für mich nämlich nach Australien und dann werd ich sofort nach "Phillip Island" gehen und mir dort die Zwergpinguin-Parade ansehen.
eure Charlotte
Pelzrobben hab ich auch vorher schon auf der Nordinsel gesehen. Auf der Südinsel gab es dafür direkt neben der Straße den Lookout "Ohau Point" von dem man nicht nur große Pelzrobben, sondern auch Baby Robben sehen konnte. Die waren so putzig! Vor allem wenn sie sich bewegt haben und ein bisschen unbeholfen von einer Flosse auf die andere vorwärts gehüpft sind.
Als nächstes standen die Pinguine auf meiner Liste! Auf die hab ich mich auch am meisten gefreut, weil die einfach so klein und niedlich sind. Leider konnten wir durch unseren Zeitdruck nicht abends zur Dämmerung an den Strand, um den Zwergpinguinen zuzuschauen, wie sie aus dem Meer kommen. Deswegen haben meine Freundinnen jetzt auch meinetwegen ein leichtes Trauma, was Pinguine angeht ;) Als wir im "Petrified Forest" in den "Catlins" waren haben wir dann doch noch einen Pinguin gesehen! Zwar nur einen Gelbaugenpinguin, aber immerhin ein Pinguin! Die sind größer als die Zwergpinguine und leider nicht ganz so süß. Nichts desto trotz hab ich mich rießig über diesen Pinguin gefreut, der zwar recht weit weg war, aber trotzdem; das war das Highlight des Tages! Und die Mädels hatten endlich ihre Ruhe :)
Einige Tage später auf unserer Reise kamen wir abends auf einem Campingplatz nahe des "Arthur Passes" an. Dort saßen einfach vier Keas rum und haben versucht Essen von den Backpackern abzustauben, die gerade alle am Kochen waren. Von den Keas war ich echt begeistert, die standen nämlich auch auf meiner Liste. Generell war Wildlife sowieso ein wichtiger Punkt der Südinsel, weil es davon auf der Nordinsel eher weniger gibt.
Wie schon erwähnt, hab ich Delfine öfters gesehen und dennoch ist es jedes mal genial sie zu sehen. Das Beste daran ist der erste Moment, in dem man einfach nur aufs Meer schaut und auf einmal einen Delfin entdeckt. Bei den Pancake Rocks ist uns das genau so passiert. Wir haben nur die Steine angeschaut und das schöne Wetter genossen, ab und zu auch aufs Meer geschaut und dann Delfine gesehen. Ähnlich war es auf der Fähre, die uns von Picton (auf der Südinsel) nach Wellington (auf der Nordinsel) gebracht hat. Drei mal Delfine gesehen und das in nur zwei Wochen! Nur auf meinen Bildern konnte ich sie nicht ausmachen.
Nach Stewart Island haben wir es leider nicht geschafft. Dort hat man eine recht große Chance Kiwis in freier Wildbahn zu sehen. Allerdings ist die Fähre recht teuer und dann war da eben unser Zeitproblem... Das ärgert mich aber nicht wirklich, schließlich hab ich schon einen Kiwi im Zoo gesehen.
Dass ich keine Zwergpinguine gesehen hab, hab ich da schon mehr bereut. Darüber muss ich mir jetzt aber keine Gedanken mehr machen. In zwei Wochen geht's für mich nämlich nach Australien und dann werd ich sofort nach "Phillip Island" gehen und mir dort die Zwergpinguin-Parade ansehen.
eure Charlotte
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