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Mittwoch, 30. Dezember 2015

Terrassentannenbäumchen




Als kleines Geschenk für die ganze Familie habe ich mich kurz vor Weihnachten in die Küche gestellt und Terrassentannenbäumchen gebacken. 




Dafür habe ich eine bestimmte Anzahl von Kreisen unterschiedlicher Größe und ein paar kleine Sterne gebacken und diese dann mit Gelee zusammengesetzt. Außerdem habe ich gelben und grünen Zuckerguss hergestellt und die Terrassen damit bemalt, damit sie wie kleine Bäumchen aussehen.

Die 15 Bäumchen, die ich gebacken habe waren zwar viel Arbeit aber es hat sich gelohnt. Nachdem der Guss getrocknet war habe ich sie noch in kleine Gebäcktütchen eingepackt.


Eure Isetta


Sonntag, 27. Dezember 2015

Weihnachtsstress

27. Dezember, der Weihnachtsstress ist vorbei. Zeit um die Küche aufzuräumen und Liegengebliebenes zu erledigen. Dabei wird das ja schon fast wieder langweilig, ohne Stress kann ich nämlich auch nicht so richtig. In den letzten Tagen stand ich wieder mehrere Stunden in der Küche, um Weihnachtsgeschenke und einen Nachtisch vorzubereiten, was ich bis auf ein paar Ungeschicke sehr genossen habe.


Bei dem Florentiner-Konfekt bemerkte ich zum Beispiel, dass man sich manchmal lieber auf alte Rezepte verlässt. Der glutenfreie Mandelmürbteig, den ich ausprobieren wollte, war leider sehr bröselig, wodurch die Kuvertüre teilweise einfach abgerutscht ist... dadurch wurde das ein oder andere Konfekt ein bisschen klobig, aber immerhin hat es geschmeckt.


Für den zweiten Weihnachtsfeiertag hab ich dann die Reste der Florentiner als Böden verwendet, eine Bratapfelsahne darauf verteilt und oben mit einem Apfelgelee abgeschlossen. Zur Deko wurden noch ein paar Apfelscheiben getrocknet. Außerdem versuchte ich mich daran Zucker zu spinnen, was ich besser nochmal üben werde. Spontan wurden aus dem Zucker dann Karamell-Tropfen.



eure Charlotte

Freitag, 18. Dezember 2015

Weihnachtliche Backbilanz




Mitte November habe ich mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Die ersten Plätzchen, die ich gebacken habe, waren klassische Vanilleplätzchen mit bunten Zuckerstreuseln.

Vanilleplätzchen

Jetzt, Mitte Dezember habe ich meine letzten Plätzchen, „Busserl“ – das sind Schokoschäumchen-, gebacken. 

In dieser Zeitspanne habe ich 11 verschiedene Plätzchensorten gebacken. Und weil ich immer gerne neues ausprobiere, habe ich 9 neue Sorten gemacht. 

Pfeffernüsse mit Guss
Ich bin aus dem Einkaufen nicht mehr herausgekommen und trotzdem haben sich Schränke, Schüsseln und Kühlschrank immer wieder in rasantem Tempo geleert. Gleichzeitig unzählige Plätzchendosen gefüllt. Und jetzt die Bilanz. Ich habe mir nocheinmal mein Backbuch geschnappt und die Hauptzutaten aller Plätzchen zusammengerechnet, weil ich überhaupt nicht einschätzen konnte, welche Mengen ich verbacken habe.


Ich habe…

…1,675 kg Mehl
… 2,120 kg Zucker
… 16 Eiweiß
… 13 Eigelb
… 775g Butter
… 1,425kg Haselnüsse und Mandeln…

… verbacken. Das ist eine ganz ordentliche Menge. Ich habe dieses Jahr also insgesamt über 6,5 kg verschiedenster Zutaten verbacken.


Terrassen

Das sind…
… 1,3 Weihnachtsgänse
… 260 Zimtstangen
… 464 Teelichter
… 1.625.000 Schneeflocken.



Jetzt müssen die 6,5kg Plätzchen nur noch gegessen werden.

Eure Isetta

Sonntag, 6. Dezember 2015

Der anstrengendste Tag in NZ



Ich hatte frei und der Wecker klingelte um 5:45 Uhr. Klingt total verrückt und war es irgendwie auch, aber es kommt noch besser. So früh bin ich nämlich aufgestanden um wandern zu gehen!
Den Mount Taranaki fand ich schon seit einer Weile sehr interessant. Das erste Mal sah ich ihn von weitem beim Tongariro Crossing und er taucht auf jedem Reiseführer als Aushängeschild NZs auf, wegen seiner fast perfekten Kegelform.  Der Mt Taranaki ist 2518 m hoch und ich wollte da unbedingt rauf!


Durch die Zeitumstellung wurde uns übrigens eine Stunde geschenkt, also hat sich das frühe Aufstehen nicht ganz so schlimm angefühlt. Wir fuhren mit dem Auto zum Besucherzentrum, das auf 946m liegt, fanden zum Glück einen Parkplatz und machten uns auf den Weg. Im Vorhinein machten wir uns etwas Gedanken, ob die Wanderung nicht zu schwer sein könnte, aber wir hatten uns gut informiert und an dem Morgen waren relativ viele Leute dort, sodass wir einfach hinterher liefen. 


Zuerst ging es durch Wald, dann eine Art steile Straße hinauf und über uns war es bewölkt. Nach einem Stück unbefestigtem Weg kam die Tahurangi Lodge auf 1492m, wo wir in den Wolken waren. Anschließend wurde es um einiges anstrengender: gefühlte tausend Treppen, wodurch wir ordentlich Höhe machten. Hier kamen wir langsam aus den Wolken, ein atemberaubendes Gefühl! Wir hatten geniales Wetter und über den Wolken wurde es richtig warm.


Nach etwas normalem Vulkangestein kam der „Lizard“, ein steiles Feld aus weichem Vulkangestein, so dass man drei Schritte macht und zwei wieder zurück sinkt. Danach fing das Klettern an. Stangen markierten den Weg und wir folgten teilweise den Leuten vor uns, suchten uns manchmal eine eigene Strecke. Dieses Stück zog sich wie Kaugummi, aber immerhin konnten wir den Gipfel sehen. Zuerst ging es noch durch den Krater über ein Schneefeld und dann den letzten Anstieg bis ans Ziel. 


Oben war es immer noch warm (die Handschuhe hätten wir nicht einpacken müssen) und der Blick war wunderschön. Überall Wolken, zwischendurch ein Streifen Meer. Wir fragten uns, ob man vielleicht die Südinsel sehen könnte. Auf jeden Fall sahen wir den Mt Ruapehu durch die Wolken lugen, der ja auch recht weit weg ist.


Auf dem Gipfel gönnten wir uns eine längere Mittagspause, bis wir uns wieder auf den Weg nach unten machten. Am Ende des Tages verschwanden sogar die Wolken und wir sahen, wie hoch wir ein paar Stunden zuvor waren. Für die Wanderung haben wir übrigens geschlagene zehn Stunden gebraucht. Hätte man sicher schneller schaffen können, aber ich bin heute noch stolz, überhaupt dort oben gewesen zu sein!
Abends war noch eine wunderschöne  Mondfinsternis, durch die der Mond riesen groß und rötlich aussah.


Definitiv der anstrengendste, aber einer meiner schönsten Tage in Neuseeland!


eure Charlotte