Wellington; die
Hauptstadt Neuseelands. Ein echt schönes Städtchen, wenn man mal vom Wetter
absieht. Als ich das erste Mal in Wellington war liefen wir relativ planlos
durch die Stadt. Dabei entdeckten wir einige ältere Häuser, wie den Bahnhof und das „Old Government
Building“, das nach Stein aussieht, aber tatsächlich aus Holz besteht.
Anschließend
sind wir zur „Old St Paul’s“, eine Kirche, die auch komplett aus Holz besteht. Nachdem
wir uns das neue Parlamentsgebäude angeschaut hatten ging es weiter in die Innenstadt
und am Hafen entlang zurück zum Campingplatz.
Zwei Monate später war
ich mit Freundinnen nochmal in Wellington:
Mit dem Nachtbus („nakedbus
sleeper“) sind wir von Auckland nach Wellington gefahren. Der Bus war umgebaut,
sodass man flach in Doppelstockbetten lag und ich hab die ganze Nacht wunderbar
geschlafen. Morgens kamen wir sehr früh an und waren noch ein bisschen
zerknautscht. Nachdem wir im Hostel unsere Taschen abgestellt hatten war es
schon besser und wir erkundeten die Stadt. Zuerst sind wir in Neuseelands
Nationalmuseum „Te Papa“ gegangen. Das ist nur so riesig, dass wir einige
Stöcke ausgelassen haben. Vom Museum aus liefen wir auf den Mt Victoria, von
dem man einen schönen Blick über Wellington hatte.


Nach dem Mittagsessen
sind wir mit Wellingtons Wahrzeichen, dem „Cable Car“ gefahren. Die Bahn
startet in der Innenstadt und fährt auf 120m hoch. Dort schauten wir uns das
Cable Car Museum an und liefen durch den botanischen Garten, wobei dieser nicht
so besonders war. Danach machten wir uns auf den Weg ins Hostel, um was zum
Abendessen zu kochen. Für das Nachtleben hatten wir leider keine Zeit mehr,
weil wir früh ins Bett mussten. Denn am nächsten Morgen, vor genau einem Jahr, sind wir von Wellingtons
Hafen aus mit der Fähre auf die Südinsel gefahren…
Wellington gefiel mir echt
sehr gut. So klein für eine Hauptstadt und total sympathisch! Relativ viele
alte Häuser, direkt am Meer und mit einem gewissen Charme. Nur Wind und Wetter
sind etwas gewöhnungsbedürftig ;)
eure Charlotte