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Samstag, 28. März 2015

Rezepte von zu Hause - mediterrane Polenta

Diesen Mittwoch hab ich eine Beilage von zu Hause heraus gesucht und zwar Polenta. Dazu gab es einen frischen und typisch neuseeländischen Fisch, den Blue cod. Für diesen Fisch konnte ich leider keine passende Übersetzung finden, am genausten ist wahrscheinlich noch der lateinische Name Parapercis colias. Cod heißt übersetzt Kabeljau, von dem her ist Kabeljau bestimmt eine gute Alternative, falls man gerade keinen Blue cod im Gefrierschrank hat :)



Zutaten für zwei Personen:

Salat:
2 kleine Paprika
1 Karotte
1 Tomate
Für den Salat die Paprika in dünne Streifen schneiden, die Tomate würfeln und die Karotte grob raspeln. Mit einem beliebigen Dressing servieren. Ich hab einfach das Avocado-Dressing aus der Flasche aufgebraucht.



Polenta und Fisch:
200 g Aubergine
200 g Zucchini
100 g Polenta, Maisgries
200 ml Wasser
1 TL Gemüsebrühe
200 ml Milch, lf
Majoran, Basilikum, Oregano
50 g Parmesan, gerieben
2-3 Fischfilets
Für die Polenta das Gemüse würfeln, salzen und andünsten. Dann in eine Schale füllen. Wasser, Gemüsebrühe und Milch mischen und aufkochen. Den Maisgrieß einrühren und würzen. Anschließend das Gemüse und den Käse unterrühren und köcheln lassen, bis die Polenta eindickt.



Die Fischfilets in der Pfanne anbraten und würzen. Alles zusammen servieren.



eure Charlotte

Mittwoch, 25. März 2015

Die neuseeländischen Alpen

Einer meiner Lieblingsorte auf der Südinsel war definitv die Region am Mt Cook. Da fühlt man sich fast wie zu Hause im Urlaub in den Alpen. Genau so heißt diese Bergregion auch - neuseeländische Alpen oder Südalpen.


Zuerst sind wir am Lake Tekapo entlang gefahren und haben uns die "Church of the Good Shepherd" angeschaut. Dieses Fotomotiv ist nur leider so beliebt, dass es unmöglich war ein Bild der Kirche ohne Touristen zu machen. Am lustigsten war noch mein erstes Bild, auf dem ich vor der Kirche eine Frau in rosanem Overall mit passendem Hut abgelichtet habe :)


Weiter ging es zum Lake Pukaki, wo dann auch der Mt Cook in Sicht kam. Dort haben wir immer wieder Bilder aus dem Fenster gemacht und schließlich am See angehalten. Am Lake Pukaki war es um einiges leerer als am Lake Tekapo und so waren wir die Einzigen, die im See mit Blick auf den Mt Cook gebadet haben. Der See war zwar ein bisschen frisch, aber es war ja ein wunderschöner Tag mit Sonnenschein und wann hat man schon mal die Möglichkeit in so einer Kulisse baden zu gehen? 


Gecampt haben wir abends auf dem "White Horse Hill Camping Ground", der die $10 pro Person auf jeden Fall wert war. Nachts bin ich noch mal kurz aus dem Zelt um den Sternenhimmel anzuschauen und der war wirklich atemberaubend! In der Nähe vom Lake Tekapo ist eine Sternwarte, von der man den schönsten Sternenhimmel Neuseelands betrachten kann. Das "Mt John Observatory" spielt sogar international eine wichtige Rolle in der Astronomie. In der Gegend gibt es nämlich keine großen Städte mit Lichtern, wodurch man die Sterne viel klarer sieht.


Wenn man viel Zeit hätte, könnte man am Mt Cook schöne, lange Wanderungen machen. Da wir aber größtenteil unter Zeitdruck standen, haben wir uns am nächsten Morgen nur für den einstündigen "Kea Point Track" entschieden. Von dort kamen wir dem Mt Cook wenigstens nochmal ein bisschen näher, bevor wir weiter fuhren.


eure Charlotte

Samstag, 21. März 2015

Rezepte von zu Hause - Pfannkuchen

Pfannkuchen! Hab ich echt schon eine Weile nicht mehr gegessen, dabei sind die so vielseitig. Herzhaft und deftig mit Hackfleisch gefüllt, ein bisschen leichter mit Spargel oder doch lieber süß mit Marmelade. Am Mittwoch gab es die letzten zwei Varianten.


Rezept für 3 Personen:

Pfannkuchen:
7 Eier
Mehl, gf
Milch, lf
Die Eier in einen Messbecher aufschlagen und ablesen, wie viel ml drin sind. Die gleiche Menge an Milch und 50 ml weniger Mehl in eine Schüssel geben und alles gut verrühren. Pfannkuchen mit etwas Öl in einer Pfanne ausbacken.


Füllung:
6 Scheiben Schinken/ Lachs
12 Stangen Spargel
Normalerweise würde ich weißen Spargel verwenden und dampfgaren, aber hier hab ich nur grünen gefunden. Den hab ich 20 Min. im Ofen bei 180°C Umluft knusprig gebacken.


Hollandaise:
3 Eigelb
3 EL Weißwein
120 g Butter, weich
Zitronensaft
Den Weißwein mit den Eigelb im Wasserbad schaumig schlagen. Nacheinander kleine Stücke Butter unterrühren und ständig weiter schlagen. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen.


Die Pfannkuchen dann je mit einer Scheibe Schinken/ Lachs, 2 Stangen Spragel und ein bisschen Sauce Hollandaise füllen. Mit einem extra Klecks Hollandaise servieren.


eure Charlotte

Freitag, 20. März 2015

Picaflores, Picaflores



Besuch des Kolibriparks


Nachdem wir in unserer Unterkunft eingecheckt hatten, machten wir uns auf den Weg in einen Kolibripark, einen Parque de Picaflores. Ich hatte in meinem Leben noch nie zuvor Kolibris gesehen und war erstaunt, wie klein diese Geschöpfe wirklich waren und wie schnell sie sich bewegen konnten. Trotz seiner geringen Fläche, schwirrten in dem Park unglaublich viele der kleinen Vögel herum. Die Flügelchen erzeugen ein sirrendes Geräusch, durch den schnellen Flügelschlag, und das von circa hundert Kolibris erzeugt, hört sich an, als befände man sich mitten in einem Hummelnest. Anfangs habe ich versucht, ihnen mit meiner Kamera zu folgen, aber sie sind so schnell, sie bleiben kurz auf der Stelle stehen und sind im nächsten Moment schon wieder zwei Meter weiter weg, es blieb einfach keine Zeit zum Abdrücken. Also habe ich mich auf die Sirupbehälter konzentriert, die von Bäumen herabhingen und auf denen sich im regelmäßigen Wechsel die Kolibris kurz niederließen, um Nahrung zu sich zu nehmen. Wie uns die Besitzerin des Parks erzählt hat, fliegen die Kolibris jeden Tag aus dem Dschungel zum Park, um dort etwas Sirup abzustauben. Die meisten Kolibris waren grün-blau schimmernd aber es flogen auch ein paar andere Arten herum, wie dunkelgrün-weiße und schwarze.


Ich würde jedem, der nach Puerto Iguazu geht, empfehlen, einen Abstecher in den Kolibripark zu machen. Es war eines meiner Highlights der Reise.

eure Isetta

Sonntag, 15. März 2015

Minas de Wanda



Auf unserem Weg von Posadas nach Iguazu haben wir einen Abstecher nach Wanda gemacht. Große Schilder haben uns von der Hauptstraße zu den Halbdelsteinminen geführt, über eine kleine, schlechter ausgebaute Straße. Am Straßenrand saßen viele, ärmlich gekleidete Kinder, die beim Anblick eines Autos sofort aufsprangen und zum Auto hinstürmten, um Touristen Edelsteine feilzubieten, sodass man fast aufpassen musste, diese nicht ausversehen zu überfahren. Diese Kinder waren sehr aufdringlich, was ich natürlich auch verstehen kann, denn sie kommen aus armen Familien, die über dieses kleine Zubrot bestimmt froh sind. Die Verständigung war sehr schwer, mit unserem brüchigen Spanisch und ihrem umgangssprachlichen Argentinisch. Nachdem wir zwei Gruppen von Kindern etwas abgekauft hatten, kamen wir in den Halbdelsteinminen an.



Dort wurden wir von Personal beim Parken eingewiesen. Beim Kauf der Eintrittskarten, bekamen wir gleich einen Führer zugewiesen, der uns über das Gelände führte und etwas über Geschichte, Edelsteine, Abbau und den heutigen Betrieb erzählte. Die Führung war unterhaltsam und interessant, aber da ich nur wenig spanisch verstand, war ich auf die Übersetzung meiner Begleiter angewiesen. Der Boden des Geländes war lehmartig und mit Schotter bedeckt. 

Ein kleiner Bach floss über das Gelände, in dem kleine Kaulquappen schwammen. Auch unser Guide hat versucht dieses Wort auszusprechen und hat sich dabei fast die Zunge verschluckt. Durch viele etwa mannshohe und zwei bis drei Meter breite Öffnungen, konnte man in die Minen gelangen und in den Wänden, der Decke und dem Boden der höhlenartigen Gebilde glitzernde Halbedelsteine entdecken, hauptsächlich Amethysten. Auf dem Rückweg zum Hauptgebäude haben wir uns auch noch so mit unserem Guide unterhalten und ich bin immer wieder begeistert, wie freundlich, offen und interessiert die Argentinier sind. Am Ende der Führung drückten wir unserem Guide ein ordentliches Trinkgeld in die Hand, da dieser nicht von den Eintrittsgeldern bezahlt wird. Dann gelangten wir in den Shop, in dem allerlei Produkte aus Halbedelsteinen angeboten wurden: Ketten, Kettenanhänger, Tiere aus Halbedelsteinen, Uhren, … . Für meinen Geschmack etwas zu kitschig, aber für den, dems gefällt ist bestimmt was Hübsches dabei.



eure Isetta

Donnerstag, 12. März 2015

Rezepte von zu Hause - Gyros mit Tomatenreis

Heute gibt es mal grieschisch. Gyrosgewürz konnte ich im Supermarkt nicht finden und hab eine Gewürzmischung gegoogelt, die echt gut geschmeckt hat. Das Tzatziki hätte ich beinahe im Kühlschrank vergessen. Deshalb gibt es davon auch keine Bilder und der Teller sieht leider ein bisschen trostlos aus. Mir ist aber auch schon aufgefallen, dass es um einiges schwieriger ist schöne Bilder zu machen, wenn man für Andere mitkocht und somit leicht unter Zeitdruck steht. Trotzdem möchte ich in nächster Zeit versuchen, die Teller schöner zu garnieren, das macht dann einfach mehr her!

Zutaten für 3 Personen

Gyrosgewürz: 
2 TL Paprikapulver
2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Cayenne Pfeffer
1/2 TL Chiliflakes
4 TL Oregano
1 TL Thymian
1 Priese Zimt


Gyros:
500 g Schweinefleisch
Sojasahne

Das Fleisch in dünne Stücke schneiden, in etwas Gyrosgewürz einlegen und im Kühlschrank durchziehen lassen. Wenn der Reis fertig ist, kurz in der Pfanne anbraten und mit etwas Sojasahne ablöschen.


Tzatziki: 
250 g Joghurt
2 Knoblauchzehen
1/4 Salatgurke
1 EL Olivenöl
2 EL Essig
Salz und Pfeffer 



Tomatenreis:
150 g Reis
Wasser 

4 Tomaten
300 g Zucchini
1 TL Paprikapulver
80 g Tomatenmark
5 EL Ajvar
2 TL Gyrosgewürz
Sojasahne
1 Zwiebel

Olivenöl
(Chilischote)
100 g Feta

Reis mit Wasser und Salz kochen. Zwiebeln fein würfeln, Knoblauch pressen. Tomaten und Zucchini in Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl anbraten, später die Tomaten- und Zucchinistücke hinzugeben und mitbraten. Das Tomatenmark und den Ajvar hinzufügen und mit etwas Milch ablöschen, sodass die Soße cremig wird. Mit Paprika Gyrosgewürz, Salz und Pfeffer die Sauce würzen. Nach Belieben mit Chili schärfen. Reis und Feta unter die Sauce unterheben.



eure Charlotte

Donnerstag, 5. März 2015

Rezepte von zu Hause - Gnocchi

Diese Woche war bisher ziemlich anstrengend, aber zum Kochen hat es Mittwochs trotzdem gereicht. Es gab mal wieder italienisch, weil die meisten meiner Sommerrezepte mediteran sind.

Zutaten für 3 Personen

für die Gnocchi:
800 g Kartoffeln, mehligkochend
100 g Mehl, glutenfrei 

25g Polenta (Maisgrieß)
1 TL Salz
1 Prise Muskat

Die Kartoffeln 30 min. kochen, schälen, zerdrücken und mit Mehl, Grieß, Muskat, Salz zusammen mischen. Daraus einen langen Strang formen, kleine Gnocchi abschneiden, in der Handfläche rollen und mit einer Gabel leicht platt drücken. Dann eingefrieren oder in kochendes Salzwasser geben, ziehen lassen bis sie oben schwimmen und abgießen.



3 kleine Zucchini
3 Tomaten
1 Zwiebel
1  Knoblauchzehe
150 g Feta
1 TL Oregano, gehäuft
1 EL Petersilie, frisch gehackte 

Gemüsebrühe
Die Tomaten grob würfeln, Zucchini und Zwiebel fein würfeln und Knoblauch pressen. Den Schafskäse zerkrümeln, hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin anbraten, die Zucchini auf höchster Hitze ca. 3 Minuten kräftig mit anbraten. Etwas Wasser hinzufügen und bei mittlerer Hitze ungefähr 8 Minuten dünsten lassen. Mit Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe vorsichtig würzen. 



Die Gnocchi in reichlich Salzwasser kochen.
Nun die Tomaten, Schafskäse und Kräuter hinzufügen. Alles gut umrühren damit eine gebundene Masse entsteht. Nochmals abschmecken und ganz zum Schluss die Gnocchi unterheben.



eure Charlotte