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Donnerstag, 21. Mai 2015

Rezepte von zu Hause - Kässpätzle

Mittlerweile wird es hier kälter, der Winter fängt eben langsam an. Also genau das richtige Wetter für die deftige deutsche Küche. Spätzle hab ich schon ein paar mal gekocht und heute gab es endlich mal Kässpätzle. Ich freu mich immer wieder darüber, dass ich als Gastgeschenk einen Spätzlehobel mitgebracht habe. 


Zutaten für 3 Personen:
300 g Mehl, gf
3 Eier
150 - 200 ml Wasser
300 g Käse, gerieben
125 g Speck
1/2 Zwiebel
Salat
Aus Mehl, Eiern und 150 ml Wasser einen Teig rühren. Je nach Konsistenz des Teiges 50 ml mehr Wasser dazugeben. Der Teig ist durch das glutenfreie Mehl recht fest, aber genau so werden die Spätzle richtig. In einem großen Topf Wasser zum kochen bringen und etwas Teig in den Spätzlehobel füllen. Die Spätzle nach ein bis zwei Minuten aus dem Wasser abschöpfen und in eine Schüssel geben. Mit dem restlichen Teig gleich verfahren. Anschließend das Wasser abgießen, die Spätzle und den Käse in den Topf geben, beides verrühren und einen Deckel auf den Topf setzen. 


Speck und Zwiebel würfeln. Den Speck in einer Pfanne anbraten und die Zwiebelwürfel dazu geben. Währenddessen schmilzt der Käse und man sollte die Spätzle ab und zu umrühren.


Die Spätzle mit dem Speck und einem Salat servieren.


 eure Charlotte

Freitag, 15. Mai 2015

Parque des Aves



Nach den Iguazu Wasserfällen, besuchten wir noch den "Parque des Aves", einen Vogelpark, einige hundert Meter entfernt vom Eingang des Parkes der Wasserfälle. Dort begegneten wir einigen exotischen Vögeln, von denen viele in Südamerika heimisch sind. Darunter kleine braune Eulen, ähnlich derer, die ich auch schon in den Sümpfen Argentiniens von weitem einmal erblickt habe.

 Aber auch Flamingos, in zugegebenermaßen etwas eigenartigen Schlafpositionen.


Bei unserem Rundweg durch den Park konnten wir auch ein paar rote Ibisse entdecken. Und mein persönliches Highlight...


...die vier verschiedenen Tukanarten, die wir dort gesehen haben. Ich war immer überzeugt ein Tukan ist ein Tukan, also dieser typische schwarz-weiße mit dem dunkelgelben Schnabel (ein sogenannter Riesentukan) und war sehr erstaunt, als ich im Internet nachgelesen habe, dass es über 40 verschiedene Tukanarten auf der Welt gibt.

Eure Isetta

Rezepte von zu Hause - Cordon bleu

Letzte Woche ist das "German dinner" ausgefallen, aber diese Woche gab es wieder ein Rezept aus der Heimat. Zu dem Cordon bleu hatten wir Polenta-Fries und einen einfachen Salat.


Zutaten für 3 Personen:
800 ml Wasser
2 TL Gemüsebrühe
200 g Maisgrieß, Polenta
80 g Käse, gerieben 
Öl 
3 Schnitzel
3 Scheiben Schinken
3 Scheiben Käse
Mehl
1 Ei
Paniermehl
Salat

Das Wasser mit der Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Maisgrieß  und Käse unterrühren bis die Polenta fest wird. Dann auf ein Backblech gießen und glatt streichen. Für 1-2 Stunden auskühlen lassen und anschließend in Rechtecke schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Polenta-Fries darin frittieren.


Die Schnitzel platt klopfen und je eine Scheibe Schinken und Käse darauf legen. Anschließend zusammen klappen und mit Zahnstochern fest stecken. Zuerst im Mehl, dann im Ei und zuletzt im Paniermehl wenden; in der Pfanne anbraten. Dazu passt jede Art von Gemüse, wir haben uns für einen Salat entschieden.


eure Charlotte

Samstag, 9. Mai 2015

Ein noch längerer Tag

Am nächsten Tag waren wir noch länger unterwegs, als am Tag zuvor. Zuerst sind wir zum "Tunnel Beach" gefahren, beziehungsweise zum Parkplatz und von dort aus noch 30 Minuten gelaufen. Anfangs dachten wir es heißt Tunnel Beach, weil in dem rießigen Felsen im Wasser ein Loch war. Nach einiger Zeit standen wir dann vor einem richtigen Tunnel, der runter zum Strand führte; der Name "Tunnel Beach" war also wörtlich gemeint. Dort haben wir uns bestimmt eine ganze Stunde aufgehalten, weil es richtig schöne war! Der Blick von den Klippen. Die Wellen, die an den Strand gerollt sind. 


Nachdem wir auf dem Rückweg bergauf ziemlich ins Schnaufen gekommen sind, fuhren wir weiter zum "Nugget Point". Dies ist ein wunderschönes Kap mit einem Leuchtturm. Vor dem Kap liegen einige Felsen im Meer, die Nuggets, die dem Ort seinen Namen gegeben haben. 


Anschließen sind wir weiter durch die Catlins ganz in den Süden nach Invercargill gefahren. Auf dem Weg haben wir bei den "Purakaunui Falls" halt gemacht, die allerdings nicht so spektakulär waren. Bis wir in Invercargill ankamen war es zwar schon abends, aber man kann doch nicht auf der Südinsel gewesen sein, ohne den südlichsten Ort besucht zu haben. Also fuhren wir nach einem schnellen Abendessen und einer kurzen Dusche im Schwimmbad noch die halbe Stunde bis Bluff. Dort fängt der "State Highway 1" an, der sich 2047 km lang durch ganz Neuseeland zieht. Außerdem gibt es dort den "Stirling Point", das Pendant zum Wegweiser am Cape Reinga. Leider war es so neblig, dass wir nicht einmal die nur 35 km entfernte "Stewart Island" sehen konnten.


Da wir ja am nächsten Tag wieder viel vor hatten, fuhren wir nachts noch von Bluff in Richtung Tuatapere auf den "Clifden Historic Bridge" Campingplatz. Das Zelt hatten wir auch im Dunkeln schnell aufgebaut und dann wurde gleich geschlafen; man muss sich schließlich für den nächsten Tag ausruhen.


eure Charlotte