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Samstag, 27. Juni 2015

Rezepte von zu Hause - Gulasch mit Knödeln

Schnee in Auckland? Nein, soweit ist es zum Glück noch nicht gekommen, aber es ist trotzdem eiskalt! Vor allem, weil ich damit in Auckland nicht gerechnet hätte und nur eine Fleecejacke mitgenommen hab. Außerdem sind die Häuser hier schlecht bis gar nicht isoliert, haben nur Einfachverglasung und keine Zentralheizung. Morgens will man also entweder erst gar nicht aus dem warmen Bett aufstehen, oder so schnell wie möglich vor den kleinen Heizlüfter sitzen, der vergeblich versucht, das Wohnzimmer aufzuwärmen. 
So, aber eigentlich wollte ich mich gar nicht beschweren, sondern nur darauf raus, dass es die perfekte Zeit für ein Winteressen ist. Also gab es letzten Sonntag einen ungarischen Gulasch mit Semmelknödeln.
Wir hatten sogar noch Knödel übrig, die ich am nächsten Tag mit einem Ei und Kräutern angebraten hab.


Rezept für 4 Personen:

für 12 Semmelknödel:
750 g Brot, gf
375 ml Milch, lf
30 g Butter
2 EL Zwiebel, Petersilie
4 Eier
1 EL Mehl, gf
Das Brot toasten und eine Stunde im Ofen trocknen. Über nacht offen liegen lassen. Am nächsten Tag das getrocknete Brot in dünne Scheiben schneiden, salzen und mit lauwarmer Milch übergießen. 30 Minuten mit einem Handtuch bedeckt ziehen lassen. 
Zwiebel und Petersilie in Butter andünsten und mit Eiern und Mehl über das Brot geben. Gut durchkneten und für weitere 20 Minuten ziehen lassen.


Mit nassen Händen einen Knödel formen und diesen in heißem Salzwasser für 20 Minuten kochen. Wenn der Probeknödel gut ist, den restlichen Teig zu Knödeln formen und auch 20 Minuten lang garen. Wenn der Probeknödel zu weich ist und auseinander fällt, den Teig mit Semmelbröseln binden und dann die Knödel formen und kochen.

Gulasch:
750 g Rindfleisch aus der Keule
2 EL Öl
300 g Zwiebeln
2 EL Tomatenmark
1 EL Paprika edelsüß
1 TL Paprika rosenscharf
500 ml heiße Brühe
1 TL Kümmel
250 g Tomaten
250 g Paprika


Während der Knödelteig zieht, das Fleisch in 4 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln im Öl goldbraun andünsten, Fleisch dazugeben und anbraten. Dann Tomatenmark anrösten, Gewürze, Brühe und Kümmel dazugeben. Im geschlossenen Topf 45 Minuten lang garen. Anschließend Fleisch aus der Soße fischen und die Soße pürieren. Das Fleisch mit Tomaten und Paprika zurück in die Soße geben und weitere 40 Minuten garen. 
Zum Schluss die Soße mit Speisestärke abbinden. 


eure Charlotte

Montag, 22. Juni 2015

Erdbeer-Tiramisu-Torte



Erdbeeren zählen zu meinen Lieblingsfrüchten. Mit Zucker oder Sahne, im Nachtisch oder auch einfach pur, frisch aus dem Garten, schmecken sie einfach immer lecker. Bevor die Erdbeersaison wieder so schnell vorüber ist, habe ich eine Torte ausprobiert, die schon lange auf meiner Liste ganz oben steht: eine Erdbeer-Tiramisu-Torte.


Der Boden: ein heller Biskuitteig, den man waagerecht in der Mitte durchschneidet und mit Amaretto tränkt. Die Creme: ein Traum aus Mascarpone, Sahne, in die, vor dem schlagen, Kaffeebohnen eingelegt wurden, Quark, mit ein wenig Zucker leicht gesüßt und natürlich das wichtigste: jede Menge Erdbeeren.



Das ganze aufeinandergeschichtet und verziert mit Löffelbiskuits, Schlagsahne, Erdbeeren und Kakaopulver ergibt eine wahre Kalorienbombe, die auf jeder Kaffeetafel, wenn auch nur für kurze Zeit, ein Hingucker ist.

Eure Isetta

Sonntag, 21. Juni 2015

Rezepte von zu Hause - schwäbischer Kartoffelsalat

Ein richtiger schwäbischer Kartoffelsalat ist total lecker und eine Kunst für sich. Eigentlich schmeckt nur der Kartoffelsalat von Oma so richtig gut! Das Schwierige und Besondere an dem Salat ist nämlich, dass er schmatzen muss, also ein Geräusch macht, wenn man ihn mit dem Löffel umrührt. Ich hab schon zu Hause eine Weile rum probiert und letzendlich ein ganz gutes Rezept gefunden. Natürlich ist es nicht so gut wie von Oma, aber er kommt schon ganz nah ran.


Beilage für 4 Personen:

Zutaten:
800 g Kartoffeln, festkochend
200 ml Wasser
1, 5 TL Gemüsebrühe
2 EL Essig
4 EL Öl
Salz und Pfeffer
1 kleine Zwiebel Die Kartoffeln für 30 Minuten kochen. Die Zwiebel klein würfeln und andünsten. Man kann die Zwiebel auch roh in den Salat geben, ich mag nur keine rohen Zwiebeln :) 
Wenn die Kartoffeln noch warm sind pellen und in dünne Scheiben schneiden. Mit 150 ml der warmen Gemüsebrühe übergießen, dann Salz, Pfeffer, Essig und Öl dazugeben. Den Salat ca. eine Stunde an einem warmen Ort ziehen lassen. 
Dann mit einem Löffel durch den Salat gehen und schauen bzw. hören, ob er schön schmatzt. Wenn er noch zu trocken ist, den Rest der Gemüsebrühe dazugeben.
Dazu passen Fleischküchle, aber auch Fisch oder man serviert ihn einfach als Beilage zum Grillen. 


eure Charlotte