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Mittwoch, 23. September 2015

3, 2, 1, go!



Queenstown ist DIE Abenteuerstadt. Bungee Jumpen, Sky diven, Jetboat oder Ski fahren, dafür ist Queenstown berühmt. Das Bungee-Jumping wurde hier angeblich erfunden und der „Nevis Bungee-Jump“ ist weltweit der dritthöchste mit 134m. 


Seit 1965 kann man in einem Jetboot in Schluchten auf niedrigem Wasser fahren. Da man schon mal in Queenstown war, fuhren wir mit dem Shotover Jet. Gute 20-30 Minuten kosten $129, was abartig teuer ist! Es hat wirklich Spaß gemacht mit extremen Geschwindigkeiten einen Meter an der Felswand vorbei zu fahren und 360° Drehungen zu machen. Ob es das Geld wert ist, kann ich immer noch nicht sagen, weil es einfach so viel kostet. Aber es war auf jeden Fall richtig gut und das einzige Mal, dass wir im Urlaub für etwas viel Geld ausgegeben haben.


Wir campten zwei Nächte neben einem See und schauten uns Queenstown an. Das ist ein süßes Städtchen mit vielen Touri-Läden. Nur hatten wir leider schlechtes Wetter, weshalb wir nicht mit der Gondel auf den Bob’s Peak gefahren sind. 


Bei Fergburger in Queenstown gibt es anscheinend den besten Burger Neuseelands, für den wir fast eine Stunde anstanden und der echt richtig lecker war! Kein Wunder, dass Queenstown die Stadt ist, die den meisten Backpackern am besten gefällt.


Wir kamen noch an wunderschönen Seen in Glenorchy vorbei und fuhren am Lake Wanaka entlang. So eine Landschaft ist wie gemacht für Panorama-Aufnahmen.


eure Charlotte

Samstag, 19. September 2015

West Coast



Die Blue-Pools im Mount Aspiring National Park vergisst man so schnell nicht. Eiskaltes, glasklares Wasser. Man läuft ein bisschen durch den Wald bis man dort ist, überquert eine Brücke und kommt dann zur Brücke, die über die Blue Pools führt. Natürlich mussten wir dort baden gehen, wenn auch nur kurz, weil das Wasser wirklich kalt war! 


An den Gletschern „Fox Glacier“ und „Franz Joseph Glacier“ machten wir auch Halt. Leider konnte man nicht wirklich nah an die Gletscher ran, außer man bucht eine geführte Tour…


Unser letzter Stopp an der Westküste waren die Pancake Rocks im Paparoa National Park. Das sind Steine, die wie übereinander geschichtete Pfannkuchen aussehen :)


eure Charlotte

Samstag, 12. September 2015

Nostalgie



Schwer zu beschreiben, kann man überhaupt darüber schreiben? Irgendetwas fehlt mir, etwas, das ich mit Neuseeland verbinde. Ich fühl mich wohl zu Hause, nur manchmal ist da etwas, das nicht ganz stimmt.

Eggplant Involtini, p.98

Natürlich war es schön jeden Tag Meer um sich zu haben, diese wunderschöne Landschaft. Ich würde auch viel dafür geben, um noch einmal in Auckland auszugehen. So nah an der Stadt wohnen, einfach kurz in den Bus steigen. Nicht unbedingt, um feiern zu gehen, sondern einfach, um einen entspannten Abend zu genießen. Mit Freundinnen auf der Terrasse der Bar sitzen und reden. Dazu die Musik und ab und zu wird man angesprochen, egal wie man an dem Tag aussieht. Einfach locker neue Leute kennen lernen, die offen und aufgeschlossen sind; nicht unbedingt mit Hintergedanken sondern einfach so, weil es doch interessant ist, Fremde kennen zu lernen. 

Penne mit Kürbis-Käse-Soße
Sage and Lemon Butterbeans, p.61

Das vermiss ich alles, aber irgendwie ist da noch mehr. Ich will nicht sofort zurück, hier bin ich zufrieden. Vielleicht ist das normal, dieses leichte Fernweh, diese Sehnsucht nach einer bestimmten Zeit, die man mit einem Land verbindet. Dabei sind es erst zwei Monate, seit ich dort war. Ist es nicht zu früh, um nostalgisch zu werden? Nein, diese Woche war perfekt dafür, also schlug ich „My Petite Kitchen Cookbook“ – ein Abschiedsgeschenk aus Neuseeland – auf. So viele Rezepte, die noch ausprobiert werden wollen! Ein paar kann ich jetzt schon abhaken. Einige Rezepte hab ich verändert, aber lecker waren sie trotzdem alle. Außerdem konnte ich so endlich meine "Measuring spoons" verwenden, damit die Mengenangaben perfekt passen.

Sweet Potato, Carrot and Cashew Soup, p.45

Vorige Woche hab ich auch schon eine Pavlova gebacken, weil die einfach immer geht!



eure Charlotte

Samstag, 5. September 2015

Milford Sound - Fiordland



Von Te Anau sind es zwei Stunden bis zum Milford Sound. Auf dem Weg dorthin gibt es aber schon viel zu sehen. Wasserfälle, Seen und Schnee im Sommer. Vor den großen Sehenswürdigkeiten stehen meistens so viele Busse, dass man sie gar nicht verfehlen kann. Also schoben wir uns durch eine Menschenmenge, um einen Blick auf die „Mirror Lakes“ erhaschen zu können. Diese machen ihrem Namen alle Ehre: der See ist wirklich glatt wie ein Spiegel, das Spiegelbild teilweise schöner als der echte Berg. 


Nach den Mirror Lakes beschlossen wir direkt zum Milford Sound zu fahren, um den Bus-Touristen so gut wie möglich auszuweichen. Für $37 haben wir schon vorher auf grabone ein Ticket für die Jucy-Bootstour gebucht. Das ist zwar immer noch eine Menge Geld, war es aber eindeutig wert! Durch den Fjord fahren, vorbei an steilen Felswänden, Wasserfällen und Pelzrobben. Der Wind auf Deck war so stark, man hatte das Gefühl er könne einen einfach weg wehen, aber die ganze Zeit rum sitzen kam nicht in Frage. Dafür war es viel zu schön, an der Reling zu stehen. 


Nach der Bootstour machten wir noch das klassische Postkartenbild vom Mitre Peak. Anschließend begaben wir uns auf den Rückweg und schauten noch „the Chasm“ an, wo das Wasser mit unglaublicher Kraft herunter schießt. Hier war es im Vergleich zu den Mirror Lakes viel leerer. Es hat sich also gelohnt, auf dem Hinweg direkt zu fahren und erst auf dem Rückweg überall anzuhalten. Dann ging es durch den „Homer Tunnel“, vorbei an noch mehr Wasserfällen. An einem See mitten im Wald hielten wir kurz an und fuhren anschließend durchs „Eglington Valley“ zurück nach Te Anau.


Den Milford Sound sollte man auf keinen Fall verpassen, denn hier sieht man mal wieder die Vielfalt Neuseelands. Berge neben Fjorden und am Tag vorher lag man noch am Strand.


euer Charlotte