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Samstag, 21. Februar 2015

das Crossing

Vom Tongariro Crossing hört man schon im Vorhinein alles Mögliche. Die Einen meinen, es sei ziemlich anstrengend, man brauche unbedingt Wanderschuhe und sei mindestens 6-8 oder sogar 9 Stunden unterwegs. Andererseits laufen da täglich hunderte von Menschen entlang, also kann es ja nicht so schwer sein. Auf jeden Fall ist es einer der am häufigsten gelaufenen Wanderwege in Neuseeland. Beim Tongariro Alpine Crossing handelt es sich einfach gesagt um einen Rundweg auf einem Vulkan. Herr der Ringe-Begeisterte kennen die Landschaft auch unter dem Namen Schicksalsberg und Mordor.



Wir sind morgens mit dem Shuttle Bus zum Anfang des Weges gefahren. Von dort aus ging es erst einmal gemütlich los. Wir hatten echt Glück mit dem Wetter, die Sonne hat den ganzen Tag gescheint und das im sonst so wechselhaften Dezember. Der erste anstrengende Anstieg bestand hauptsächlich aus Treppen. Wenn man die geschafft hat, hat man aber auch schon eine tolle Aussicht gehabt. 



Dann sind wir durch den South Crater gelaufen und anschließend kam der steilste Aufstieg der Wanderung. Dort oben haben wir erst mal Mittag gemacht, mit Blick auf den Red Crater. Zwischen den Wolken konnten wir sogar den ca. 150 km entfernten und schneebedeckten Mt Taranaki sehen.


Nach der Pause führte uns ein leichter Anstieg über einen Grat zum höchsten Punkt des Crossings, 1886m hoch. Von dort aus sieht man auf die Emerald Lakes, die mit ihrem türkisblau fast unecht wirken. Nun folgte also der Abstieg an den Emerald Lakes vorbei, der durch die vielen kleinen Lavasteine recht rutschig war. 


Über die Ebene des Central Crater ging es zum North Crater und dem Blue Lake. Kurz darauf konnten wir schon ins Tal sehen. Trotzdem lag noch ein ordentlicher Weg vor uns. Als wir weiter um den Berg herum kamen, sahen wir die Dapmfwolken, die wir schon vom Campingplatz aus sehen konnten und die einem klar machen, dass der Vulkan immer noch aktiv ist. 



Der weitere Abstieg zog sich dann ganz schön in die Länge und ab und zu musste man auch nochmal Treppen hinauf steigen. Nach einer Weile wurde es auch recht warm, aber da kamen wir zum Glück in den Schatten des Waldes und dem Parkplatz immer näher. Es ging noch über einen Fluss, einige Meter durch den Wald und vom einen Parkplatz über die Straße zu dem Parkplatz, auf dem wir standen. 


An dem Tag sind wir in sechs Stunden insgesammt 20 km gelaufen, über Lavagestein, an Vulkanseen vorbei, durch einen Wald und mit einer sich ständig verändernden, wunderschönen Aussicht. Auch wenn es für eine Wanderung doch recht voll war, hat sich das Crossing total gelohnt und ist zu recht ein Muss in Neuseeland.



eure Charlotte

Donnerstag, 12. Februar 2015

Snickerdoodles

Um Cookies zu backen braucht man keinen besonderen Grund und obwohl Snickerdoodles durch den Zimt eher nach Winter schmecken, hab ich sie neulich gebacken und sie wurden auch im Sommer gerne gegessen. 


Zutaten für ca. 30 Kekse
80 g weiche Butter 
90 g Zucker 
1 Ei 
150 g Mehl, gf
1 TL Backpulver
1 Prise Salz 
1 TL Vanillearoma
30 g Zucker 
½ EL  Zimt  

Den Backofen auf 180°C (Ober-/ Unterhitze) vorheizen.
Butter und Zucker einige Minuten lang cremig verrühren. Anschließend das Ei hinzugeben und schaumig schlagen. Mehl mit Salz, Backpulver und Vanillemark mischen und unter die Buttermasse rühren. Wenn die Masse zu klebrig ist, mehr Mehl dazu geben. In einer Schüssel Zucker und Zimt mischen. Aus je 1/2 EL Teig kleine Kugeln formen und diese im Zimtzuckerbad wälzen. Die Kugeln auf dem Backblech verteilen und mit einem Löffel leicht flach drücken. 




Bleibt Zimt-Zucker übrig, einfach über die Kekse streuen. Im Ofen ca. 9-10 Minuten backen. Sie sollten noch leicht hell und weich sein, ansonsten trocknen sie beim Auskühlen zu sehr aus.



eure Charlotte

Samstag, 7. Februar 2015

Rezepte von zu Hause - Zucchini-Röllchen

Neulich ist mir aufgefallen, wie viele Rezepte ich auf meinem Computer gespeichert habe und, dass ich davon bisher noch nicht viel gekocht habe. Also hab ich beschlossen ab jetzt jeden Mittwoch ein Rezept auszusuchen, das abends gekocht wird. Naja, jeden Mittwoch wird wahrscheinlich nicht funktionieren, weil ich bald für zweieinhalb Wochen auf die Südinsel reisen werde, aber der Plan steht. Wenn ich daran denke, Fotos von dem Essen zu machen, folgt auch jede Woche ein Blogpost mit dem Rezept. 
Diese Woche habe ich mich für italienische Zucchini-Röllchen entschieden.

Zutaten für 2 Personen:

400 g Zucchini
6-7 Scheiben Kochschinken
6-7 Scheiben Käse, Edamer/ Colby
Basilikum, frisch oder getrocknet

100 ml Sahne
1 kleine Zwiebel
7 Tomaten

Salz und Pfeffer 
200 g Nudeln, Penne

Die Zucchini mit einem Messer in Längsstreifen schneiden und mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten, dabei etwas pfeffern und salzen.Währenddessen
die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in einem Topf anbraten. Wenn sie bräunlich werden  die Sahne dazugeben. Die Tomaten zu kleinen Würfeln schneiden und dazugeben. Die Soßs etwas köcheln lassen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Auf die gebratenen Zucchinistreifen je eine gedrittelte Scheibe Kochschinken und eine gedrittelte Scheibe Käse legen und zu einem Röllchen wickeln. Die Röllchen nebeneinander in eine Auflaufform legen. 


Jeweils zwischen die Röllchen ein Blatt frisches Basilikum stecken. Wer kein frisches Basilikum hat, streut am Ende Basilikumgewürz über die Röllchen. Wenn alle Röllchen fertig sind die Tomatensauce über die Zucchiniröllchen geben und im Backofen bei 180°C Umluft circa 20 Minuten überbacken. Anschließend die Nudeln kochen.


eure Charlotte