Dienstag kam das Boot wieder mit neuen Leuten und brachte
mich nach Bounty Island. Auf dieser Insel gab es leider kein Hostel, sondern
nur ein Resort, aber dafür war das Essen top. Das Essen ist nämlich auf jeder
Insel im Preis dabei und je nach Unterkunft gibt es dreimal am Tag je einen
Teller voll oder ein Buffet. Besonders schön fand ich die ganzen bunten Vögel
und die Schildkrötenbabys auf Bounty Island. Die Schildkröten werden nach der
Geburt eingesammelt und auf einige Inseln verteilt. Dort werden sie in Becken
aufgezogen, bis sie groß genug sind für das Meer. Würde man die Schildkröten
sich selbst überlassen, könnten am Ende von 120 wahrscheinlich nur 2 überleben
und durch den Schutz in den Becken haben sie die Chance groß zu werden, sodass
später mehr im Meer überleben. Nach einem weiteren Sonnenuntergang, gab es zum
Abendessen Hummer! Da hab ich echt Glück mit dem Menu gehabt, weil man ja nicht
extra dafür zahlen muss.
Nachdem ich am nächsten morgen den Sonnenaufgang
fotografiert und gefrühstückt hatte, brachte uns ein kleines Boot zur Fähre und
diese wiederum auf die Insel „Wayalailai“. Dort war ich kostenlos schnorcheln
und bin abends mit einer Gruppe auf einen Berg, um mal wieder einen
Sonnenuntergang zu sehen. Der war leider nicht so schön, aber es hat sich
trotzdem gelohnt, auf den Berg zu gehen.
Donnerstag ging ich morgens gleich nochmal schnorcheln, nur
war es dieses Mal eine besondere Tour. Wir fuhren mit dem Boot recht weit
hinaus und schwammen dann mit kleinen Riffhaien, den sogenannten „friendly
sharks“.
Mittags bastelten wir Schmuck aus Muscheln und später nahm ich die
Fähre zurück nach Nadi auf die Hauptinsel. Dort traf ich alle möglichen Leute
wieder, die ich vorher auf den Inseln kennen gelernt hatte. An meinem letzten
Tag fuhren wir nochmal mit dem Bus in die Stadt und kauften Souvenirs. Zurück
im Hostel legte ich mich an den Pool, um ein bisschen mehr Farbe zu bekommen
und abends ging es zurück zum Flughafen und von dort aus wieder nach Auckland.
eure Charlotte
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