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Donnerstag, 21. Januar 2016

Traumurlaub auf Fiji- Teil 1



Ich sitze hier mit einer Tasse Tee, in eine Wolldecke eingewickelt und mir ist trotzdem kalt. Da geht’s mir gerade wie Isetta und ich denke gern an den Sommerurlaub zurück. Meinen bisher schönsten Urlaub, einen richtigen Traumurlaub, hatte ich letzten Juni auf Fiji. Bei Fiji dachte ich früher eher an Luxusurlaub mit weißen Sandstränden, aber es geht auch nur mit Handgepäck und Übernachtungen in Hostels. Das Besondere war einfach, dass alles gepasst hat: eine Woche, tolles Wetter, wunderschöne Landschaft und geniale Menschen!



Freitagmorgen flog ich von Auckland aus los und war nach drei Stunden in Nadi, auf Fiji. Die erste Nacht im Hostel hatte ich schon vorher gebucht und wurde gleich am Flughafen umsonst abgeholt. Die Hostels liegen dort alle in einer Straße, also ist es egal in welchem man übernachtet. Den Tag verbrachte ich erst einmal mit einem Hörbuch am Strand- Sonne tanken- denn in NZ war es Winter und schon recht kalt gewesen. 


Abends traf ich in meinem Schlafsaal ein Mädchen aus den Niederlanden, mit der ich am nächsten Tag gleich in die Stadt fuhr. Dort fand ich ein kleines Reisebüro, in dem ich das Inselhopping für die übrigen Tage buchte. Die Frau war total nett, empfahl mir kleinere Boote von lokalen Leuten, anstelle der großen Fähre und half mir bei der Auswahl der Inseln. Im Hostel gingen wir abends ins Restaurant, gönnten uns einen BBQ-Teller und sahen den ersten Sonnenuntergang. Anschließend setzen wir uns zu einer Gruppe dazu und probierten Kava. Kava ist ein traditionelles Getränk auf Fiji, das aus Wasser und einer gemahlenen Wurzel besteht. Ich fand den Geschmack nicht sonderlich gut und trank nur zwei Kokosschalen. Beim Trinken wird die Zunge leicht taub, trinkt man mehr davon spürt man diese Taubheit anscheinend auch in den Füßen. 



Sonntag wurde ich mit ein paar anderen von einem kleinen Boot am Strand abgeholt und wir fuhren nach Mana Island. Auf der Insel wurden wir wie überall mit einem freundlichen „Bula“ empfangen und die Mitarbeiter sangen sogar ein kurzes Lied. Die Freundlichkeit auf Fiji ist wirklich was Besonderes, sogar noch ein wenig schöner als in NZ. Was mir aber am besten gefiel war „Fiji time“: ein Boot kommt eine Stunde zu spät, die Tour beginnt zwischen 9 und 10, Essen gibt es gegen 7-die genaue Zeit ist nicht so wichtig; Fiji time eben!


eure Charlotte

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