Schwer zu beschreiben, kann man überhaupt darüber schreiben?
Irgendetwas fehlt mir, etwas, das ich mit Neuseeland verbinde. Ich fühl mich
wohl zu Hause, nur manchmal ist da etwas, das nicht ganz stimmt.
Natürlich war es schön jeden Tag Meer um sich zu haben,
diese wunderschöne Landschaft. Ich würde auch viel dafür geben, um noch einmal
in Auckland auszugehen. So nah an der Stadt wohnen, einfach kurz in den Bus
steigen. Nicht unbedingt, um feiern zu gehen, sondern einfach, um einen
entspannten Abend zu genießen. Mit Freundinnen auf der Terrasse der Bar sitzen
und reden. Dazu die Musik und ab und zu wird man angesprochen, egal wie man an
dem Tag aussieht. Einfach locker neue Leute kennen lernen, die offen und
aufgeschlossen sind; nicht unbedingt mit Hintergedanken sondern einfach so,
weil es doch interessant ist, Fremde kennen zu lernen.
| Sage and Lemon Butterbeans, p.61 |
Das vermiss ich alles, aber irgendwie ist da noch mehr. Ich
will nicht sofort zurück, hier bin ich zufrieden. Vielleicht ist das normal,
dieses leichte Fernweh, diese Sehnsucht nach einer bestimmten Zeit, die man mit
einem Land verbindet. Dabei sind es erst zwei Monate, seit ich dort war. Ist es
nicht zu früh, um nostalgisch zu werden? Nein, diese Woche war perfekt dafür,
also schlug ich „My Petite Kitchen Cookbook“ – ein Abschiedsgeschenk aus
Neuseeland – auf. So viele Rezepte, die noch ausprobiert werden wollen! Ein
paar kann ich jetzt schon abhaken. Einige Rezepte hab ich verändert, aber
lecker waren sie trotzdem alle. Außerdem konnte ich so endlich meine "Measuring spoons" verwenden, damit die Mengenangaben perfekt passen.
| Sweet Potato, Carrot and Cashew Soup, p.45 |
Vorige Woche hab ich auch schon eine Pavlova gebacken, weil
die einfach immer geht!
eure Charlotte
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