Von Te Anau sind es zwei Stunden bis zum Milford Sound. Auf
dem Weg dorthin gibt es aber schon viel zu sehen. Wasserfälle, Seen und Schnee
im Sommer. Vor den großen Sehenswürdigkeiten stehen meistens so viele Busse,
dass man sie gar nicht verfehlen kann. Also schoben wir uns durch eine
Menschenmenge, um einen Blick auf die „Mirror Lakes“ erhaschen zu können. Diese
machen ihrem Namen alle Ehre: der See ist wirklich glatt wie ein Spiegel, das
Spiegelbild teilweise schöner als der echte Berg.
Nach den Mirror Lakes beschlossen wir direkt zum Milford
Sound zu fahren, um den Bus-Touristen so gut wie möglich auszuweichen. Für $37
haben wir schon vorher auf grabone ein Ticket für die Jucy-Bootstour gebucht.
Das ist zwar immer noch eine Menge Geld, war es aber eindeutig wert! Durch den
Fjord fahren, vorbei an steilen Felswänden, Wasserfällen und Pelzrobben. Der Wind
auf Deck war so stark, man hatte das Gefühl er könne einen einfach weg wehen,
aber die ganze Zeit rum sitzen kam nicht in Frage. Dafür war es viel zu schön,
an der Reling zu stehen.
Nach der Bootstour machten wir noch das klassische
Postkartenbild vom Mitre Peak. Anschließend begaben wir uns auf den Rückweg und
schauten noch „the Chasm“ an, wo das Wasser mit unglaublicher Kraft herunter
schießt. Hier war es im Vergleich zu den Mirror Lakes viel leerer. Es hat sich
also gelohnt, auf dem Hinweg direkt zu fahren und erst auf dem Rückweg überall
anzuhalten. Dann ging es durch den „Homer Tunnel“, vorbei
an noch mehr Wasserfällen. An einem See mitten im Wald hielten wir kurz an und
fuhren anschließend durchs „Eglington Valley“ zurück nach Te Anau.
Den Milford Sound sollte man auf keinen Fall verpassen, denn
hier sieht man mal wieder die Vielfalt Neuseelands. Berge neben Fjorden und am Tag vorher lag man noch am Strand.
euer Charlotte
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen