Unglaublich, dass ich hier wirklich bin. Nur drei Stunden entfernt von einem so wunderschönen Ort. Paradiesisch trifft es sehr gut. Weißer Sandstrand, glasklares Wasser, ein riesiger Fels, fast keine Wolken am Himmel. Wir haben den perfekten Tag für unseren Ausflug erwischt. Ca. 40 Minuten sind wir vom Parkplatz aus zur Cathedral Cove gelaufen. Somit haben wir uns das Geld für das Wassertaxi gespart. Dort angekommen erst einmal Bilder gemachen und dann genießen. Die Füße ins Meer heben und bis zu den Knien hineingehen. Es fühlte sich nicht wie Frühlingsanfang, sondern wie Sommer an. Zudem waren wir fast die einzigen Leute dort. Immer mal wieder sind welche gekommen und gegangen, aber es war nicht schwer, Bilder ohne Menschen drauf zu machen.
Lustigerweise haben wir eine Deutsche getroffen. Nachdem wir miteinander deutsch gesprochen haben und sie uns angeschaut hat, als würde sie uns verstehen, sind wir ins Gespräch gekommen. Sieht ganz so aus, als könnte man hier nirgends hingehen ohne deutsche Backpacker/ Au-pairs zu treffen. Das ist aber auch nicht allzu schlimm, schließlich hat man so gleich etwas gemeinsam und spricht auch eher mal fremde Leute an.
Anschließend sind wir weiter zum Hot Water Beach, der nur
zehn Minuten mit dem Auto entfernt ist. Dort gibt es eine warme Quelle unter
dem Strand und wenn man ein bisschen buddelt kommt das Wasser hoch und man kann
sich in den selbst gegrabenen Pool setzen. Das Graben hat bei uns nicht so gut
funktioniert, weil der Sand immer gleich nachgerutscht ist und deshalb haben
wir uns einfach in ein schon fertiges Loch gesetzt. Teilweise war mir das Wasser
sogar zu heiß. Wichtig ist, dass man sich vorher informiert, wann Ebbe ist. Der
Strand wird bei Flut nämlich vom Meer überspült. Das Zeitfenster für Ebbe ist
mit zwei bis vier Stunden aber recht groß. Da wir ziemlich spät angekommen
sind, haben wir sogar miterlebt, wie das Meer immer näher kam und die vorderen
Pools überschwemmte. Wir sind dann rechtzeitig aus unserem Loch rausgegangen
und haben uns wieder auf den Heimweg gemacht.
Hab ich eigentlich schon mal
erwähnt, dass diese Plätze nur gute drei Stunden von meinem Haus entfernt
liegen? ;) An diesem Tag wurde mir das erst so richtig klar. Das Meer sieht man
oft und an den Anblick gewöhnt man sich leider schon fast, aber Meer zusammen
mit einem derart traumhaften Strand und das so nah. Hier muss ich gar nicht
mehr schreiben, da sprechen die Bilder definitiv für sich selbst.
eure Charlotte
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen