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Freitag, 12. Dezember 2014

Der Mount und eine diary farm

Die schönste Sicht hat man in Tauranga vom Berg "Mauao" aus. Dieser ist zwar nur 232m hoch, aber der Weg nach oben kam mir trotzdem ziemlich anstrengend vor. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass wir auf Meereshöhe losgelaufen sind und bis zum Mount sind wir um die 15 km mit dem Fahrrad gefahren. Das hat sich dann aber auch wirklich gelohnt. Die Sonne ist raus gekommen und es wurde gleich richtig warm.


Nachmittags habe ich mir dann den glutenfreien Laden in Tauranga angeschaut. Es gab eine rießige Auswahl an Keksen, asiatischen Soßen und Müslis, aber natürlich auch viele Produkte aus dem Supermarkt, die in diesem speziellen Laden um einiges teurer waren. Ein Regal war sogar mit laktosefreien Sachen gefüllt, aber da gab es auch nur Joghurt und Sahne. Dabei hätte ich so gerne Quark gekauft, um mal wieder einen Käsekuchen backen zu können. Ganz ohne etwas konnte ich letztendlich doch nicht gehen und entschied mich deshalb für die günstigsten Kekse - Schokokekse mit extra Schokostückchen, die ich davor noch nirgends gesehen habe. Die waren echt lecker!


Tauranga selbst ist eine ganz nette Stadt, aber mir fehlen hier die alten Gebäude. Die meisten Städte, die ich bisher auf der Durchfahrt oder so gesehen habe bestanden nur aus Läden und Restaurants. In Auckland gibt es zwar ein paar ältere Gebäude, aber eben keine richtige Altstadt. Von daher sind die Städte hier schon nett, aber richtig schön fand ich noch keine. Was man Tauranga allerdings lassen muss, ist die Straße am Meer, an der es schöne Restaurants und Pubs gibt.


Sonntags ging es dann zu einer Farm mit Milchkühen, einer diary farm. In Neuseeland haben die meisten Tiere noch das Glück auf großen Grasflächen weiden zu dürfen. Wenn das Gras im Winter knapp wird, bekommen die Tiere Mais oder Reste von Kokosnüssen zum Essen. Zumindest hat mir das der Eigentümer der Farm so in etwa erzählt. Das mit den Kokosnüssen habe ich auf Englisch nicht ganz verstanden :) Diese Farm hatte um die 600 Kühe, die zweimal täglich mit Hilfe einer Melkmaschine gemolken wurden.


Ansonsten habe ich noch viele Kiwifarmen gesehen, an denen wir vorbei gefahren sind. Die Kiwis waren Ende Oktober noch so groß wie Mandeln. Natürlich habe ich mal wieder vergessen, von den Kiwis und den Kühen Bilder zu machen, aber dafür gibt es ja viele Bilder vom Mount aus.


eure Charlotte

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