Die schönste
Sicht hat man in Tauranga vom Berg "Mauao" aus. Dieser ist zwar nur 232m
hoch, aber der Weg nach oben kam mir trotzdem ziemlich anstrengend vor.
Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass wir auf Meereshöhe
losgelaufen sind und bis zum Mount sind wir um die 15 km mit dem Fahrrad
gefahren. Das hat sich dann aber auch wirklich gelohnt. Die Sonne ist
raus gekommen und es wurde gleich richtig warm.
Nachmittags habe ich mir dann den glutenfreien Laden in Tauranga
angeschaut. Es gab eine rießige Auswahl an Keksen, asiatischen Soßen und
Müslis, aber natürlich auch viele Produkte aus dem Supermarkt, die in
diesem speziellen Laden um einiges teurer waren. Ein Regal war sogar mit
laktosefreien Sachen gefüllt, aber da gab es auch nur Joghurt und
Sahne. Dabei hätte ich so gerne Quark gekauft, um mal wieder einen
Käsekuchen backen zu können. Ganz ohne etwas konnte ich letztendlich
doch nicht gehen und entschied mich deshalb für die günstigsten Kekse -
Schokokekse mit extra Schokostückchen, die ich davor noch nirgends
gesehen habe. Die waren echt lecker!
Tauranga selbst ist eine ganz nette Stadt, aber mir fehlen hier die
alten Gebäude. Die meisten Städte, die ich bisher auf der Durchfahrt
oder so gesehen habe bestanden nur aus Läden und Restaurants. In
Auckland gibt es zwar ein paar ältere Gebäude, aber eben keine richtige
Altstadt. Von daher sind die Städte hier schon nett, aber richtig schön
fand ich noch keine. Was man Tauranga allerdings lassen muss, ist die
Straße am Meer, an der es schöne Restaurants und Pubs gibt.
Sonntags ging es dann zu einer Farm mit Milchkühen, einer diary
farm. In Neuseeland haben die meisten Tiere noch das Glück auf großen
Grasflächen weiden zu dürfen. Wenn das Gras im Winter knapp wird,
bekommen die Tiere Mais oder Reste von Kokosnüssen zum Essen. Zumindest
hat mir das der Eigentümer der Farm so in etwa erzählt. Das mit den
Kokosnüssen habe ich auf Englisch nicht ganz verstanden :) Diese Farm
hatte um die 600 Kühe, die zweimal täglich mit Hilfe einer Melkmaschine
gemolken wurden.
Ansonsten habe ich noch viele Kiwifarmen gesehen, an denen wir vorbei gefahren sind. Die Kiwis waren Ende Oktober noch so groß wie Mandeln. Natürlich habe ich mal wieder vergessen, von den Kiwis und den Kühen Bilder zu machen, aber dafür gibt es ja viele Bilder vom Mount aus.
eure Charlotte
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen