„Das Glück der Erde
liegt auf dem Rücken der Pferde“
Dieses Sprichwort trifft auf mich
persönlich vielleicht nicht ganz zu, aber der Ausritt, der Teil unseres Programms
war, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir hatten anfangs überlegt diesen
Ausflug überhaupt zu machen, da wir alle noch nie geritten sind. Aber der
charmante Reiterführer hat extra liebe Pferde ausgewählt. Wir sind eine Weile
durch das Grasland geritten und dann schließlich zu einem Aussichtsturm, von
dem aus wir auf die endlosen Weiten des Gebietes blicken konnten. Wir haben
weiter entfernt kleine Eulen auf einem Hügelchen entdeckt, die waren echt
niedlich. Mit unserem Guide haben wir uns halb spanisch halb mit Händen und
Füßen verständigt, aber er war sehr geduldig und freundlich, wie die meisten
Einheimischen. Er hat uns von seinem Großvater erzählt, der früher, als das
Sumpfgebiet noch kein Naturschutzgebiet war, Jäger war und regelmäßig raus in
den Sumpf gefahren ist, um Tiere zu jagen und seine Familie zu ernähren. Später
hat er dann mitgeholfen, das Gebiet zum Naturschutzgebiet zu machen. Sehr
interessant wenn man überlegt, dass sich die Menschen dort vor nicht allzu
langer Zeit noch von der Jagd gelebt haben und ihre Existenz davon abhing. Auf
dem Heimritt hat es dann angefangen zu regnen und die Pferde, die davor noch
getrödelt hatten, konnten komischerweise aufeinmal doch schneller laufen. Auf
dem Ritt wurde ich einige Male von Schnaken gestochen. In die Finger, warum
auch immer. War nur nervig, dass die Stiche erst zwei
oder drei Wochen danach erst vollständig verschwunden waren.
Eure Isetta
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