Am nächsten Tag waren wir noch länger unterwegs, als am Tag zuvor. Zuerst sind wir zum "Tunnel Beach" gefahren, beziehungsweise zum Parkplatz und von dort aus noch 30 Minuten gelaufen. Anfangs dachten wir es heißt Tunnel Beach, weil in dem rießigen Felsen im Wasser ein Loch war. Nach einiger Zeit standen wir dann vor einem richtigen Tunnel, der runter zum Strand führte; der Name "Tunnel Beach" war also wörtlich gemeint. Dort haben wir uns bestimmt eine ganze Stunde aufgehalten, weil es richtig schöne war! Der Blick von den Klippen. Die Wellen, die an den Strand gerollt sind.
Nachdem wir auf dem Rückweg bergauf ziemlich ins Schnaufen gekommen sind, fuhren wir weiter zum "Nugget Point". Dies ist ein wunderschönes Kap mit einem Leuchtturm. Vor dem Kap liegen einige Felsen im Meer, die Nuggets, die dem Ort seinen Namen gegeben haben.
Anschließen sind wir weiter durch die Catlins ganz in den Süden nach Invercargill gefahren. Auf dem Weg haben wir bei den "Purakaunui Falls" halt gemacht, die allerdings nicht so spektakulär waren. Bis wir in Invercargill ankamen war es zwar schon abends, aber man kann doch nicht auf der Südinsel gewesen sein, ohne den südlichsten Ort besucht zu haben. Also fuhren wir nach einem schnellen Abendessen und einer kurzen Dusche im Schwimmbad noch die halbe Stunde bis Bluff. Dort fängt der "State Highway 1" an, der sich 2047 km lang durch ganz Neuseeland zieht. Außerdem gibt es dort den "Stirling Point", das Pendant zum Wegweiser am Cape Reinga. Leider war es so neblig, dass wir nicht einmal die nur 35 km entfernte "Stewart Island" sehen konnten.
Da wir ja am nächsten Tag wieder viel vor hatten, fuhren wir nachts noch von Bluff in Richtung Tuatapere auf den "Clifden Historic Bridge" Campingplatz. Das Zelt hatten wir auch im Dunkeln schnell aufgebaut und dann wurde gleich geschlafen; man muss sich schließlich für den nächsten Tag ausruhen.
eure Charlotte

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