Christchurch war eine wunderschöne Stadt. Eigentlich ist sie
immer noch schön, aber leider auch halb zerstört. Die Kirche eingestürzt,
Häuser werden von Gerüsten gestützt. Das Erdbeben 2011 und die Nachbeben haben sehr viel zerstört, das ist selbst heute noch deutlich zu sehen. Davon
wird das Stadtbild deutlich geprägt. Die Läden in der früheren Einkaufsstraße
gibt es nicht mehr, weil viele Häuser Einsturz gefährdet sind. Dafür wurde die
„ReStart Mall“ gebaut, eine Art Einkaufszentrum im Freien, das aus Containern
besteht. Anstelle der alten Kirche gibt es eine Neue, die aus Pappröhren,
Holzbalken und Stahlträgern gebaut wurde.
185 weiße Stühle
erinnern an die Opfer des Erdbebens. Dabei ist jeder Stuhl individuell und
spiegelt die jeweiligen Menschen wieder. Das ist eine so schöne Idee, bedrückt
aber auch sehr, wenn man den Kindersitz erblickt und anfängt sich Gedanken über
dieses Denkmal und die Katastrophe zu machen…
Besonders gefallen hat mir der botanische Garten in
Christchurch und an vielen Gebäuden sieht man Street Art. Da entdeckt man
einige Kunstwerke und die Stadt wirkt durch die Kunst um einiges bunter und
lebendiger. Außerdem gibt es ein paar schöne Vororte, wie zum Beispiel New
Brighton und Sumner, wo wir am Strand waren.
Weiter ging es am nächsten Tag nach Akaroa, ein süßes, kleines,
französisch angehauchtes Dörfchen, eineinhalb Stunden von Christchurch entfernt.
Dort machten wir aber nur kurz Halt und fuhren bald weiter, schließlich gab es
noch viel mehr von der Südinsel zu sehen.
eure Charlotte
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen