Seiten

Samstag, 29. August 2015

Christchurch - die Kehrseite der Medaille



Christchurch war eine wunderschöne Stadt. Eigentlich ist sie immer noch schön, aber leider auch halb zerstört. Die Kirche eingestürzt, Häuser werden von Gerüsten gestützt. Das Erdbeben 2011 und die Nachbeben haben sehr viel zerstört, das ist selbst heute noch deutlich zu sehen. Davon wird das Stadtbild deutlich geprägt. Die Läden in der früheren Einkaufsstraße gibt es nicht mehr, weil viele Häuser Einsturz gefährdet sind. Dafür wurde die „ReStart Mall“ gebaut, eine Art Einkaufszentrum im Freien, das aus Containern besteht. Anstelle der alten Kirche gibt es eine Neue, die aus Pappröhren, Holzbalken und Stahlträgern gebaut wurde.



185 weiße Stühle erinnern an die Opfer des Erdbebens. Dabei ist jeder Stuhl individuell und spiegelt die jeweiligen Menschen wieder. Das ist eine so schöne Idee, bedrückt aber auch sehr, wenn man den Kindersitz erblickt und anfängt sich Gedanken über dieses Denkmal und die Katastrophe zu machen…




Besonders gefallen hat mir der botanische Garten in Christchurch und an vielen Gebäuden sieht man Street Art. Da entdeckt man einige Kunstwerke und die Stadt wirkt durch die Kunst um einiges bunter und lebendiger. Außerdem gibt es ein paar schöne Vororte, wie zum Beispiel New Brighton und Sumner, wo wir am Strand waren. 



Weiter ging es am nächsten Tag nach Akaroa, ein süßes, kleines, französisch angehauchtes Dörfchen, eineinhalb Stunden von Christchurch entfernt. Dort machten wir aber nur kurz Halt und fuhren bald weiter, schließlich gab es noch viel mehr von der Südinsel zu sehen.




eure Charlotte

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen