Die Brasilianischen Seite
Mit unserem Mietwagen sind wir schließlich in Puerto Iguazu
angekommen. Gleich am nächsten Morgen haben wir dann den Bus von einer
zentralen Bushaltestelle aus auf die brasilianische Seite der bekannten Iguazu
Wasserfälle genommen. Vor dem Eingang dort waren sogar schon um diese Uhrzeit
lange Schlangen, in die man sich anstellen musste, um sich an einem der vielen
Schalter eine Eintrittskarte für den Park um die Wasserfälle herum zu kaufen.
Von dort aus ging es nach dem Anstellen an einer weiteren Schlange mit einem
parkeigenen Doppeldeckerbus zu der Bushaltestelle am Anfang eines Rundweges.
Am Anfang des Rundweges trieben einige,
mittlerweile zahme Nasenbären ihr Unwesen und versuchten in Mülleimern Essbares
zu entdecken oder von Touristen abzustauben.
Über den Rundweg gelangten man immer weiter ins
Herz der Wasserfälle. Wir hatten Glück mit dem Wetter, es herrschten angenehme
Temperaturen und die Sonne hat gescheint, sodass beinahe über jedem Teil des
Wasserfalls ein kleiner Regenbogen zu entdecken war. Erst im Laufe des
Rundweges wird einem die Dimension der Wasserfälle bewusst. Riesige
Wassermassen stürzen täglich von den Wasserfällen herab.
Zum Ende des Weges hin kamen wir zur Teufelsschlucht.
Über eine Brücke, unter der schäumende Wassermassen vorbeiziehen, könnten wir
einen Blick in diese Schlucht werden, natürlich nicht ohne dabei nass zu
werden. Am besten ist es wahrscheinlich, wie viele Touristen, dort hin eine
Regenjacke mitzunehmen.
Die Wasserfälle waren sehr beeindruckend und eines
der Highlights in Argentinien. Ich habe es die ganze Zeit fast nicht geschafft
meine Kamera für nur eine Minute aus der Hand zu legen.
Eure Isetta
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