Einer meiner Lieblingsorte auf der Südinsel war definitv die Region am
Mt Cook. Da fühlt man sich fast wie zu Hause im Urlaub in den Alpen.
Genau so heißt diese Bergregion auch - neuseeländische Alpen oder
Südalpen.
Zuerst sind wir am Lake Tekapo entlang gefahren und haben uns die
"Church of the Good Shepherd" angeschaut. Dieses Fotomotiv ist nur
leider so beliebt, dass es unmöglich war ein Bild der Kirche ohne
Touristen zu machen. Am lustigsten war noch mein erstes Bild, auf dem
ich vor der Kirche eine Frau in rosanem Overall mit passendem Hut
abgelichtet habe :)
Weiter ging es zum Lake Pukaki, wo dann auch der Mt Cook in Sicht kam.
Dort haben wir immer wieder Bilder aus dem Fenster gemacht und
schließlich am See angehalten. Am Lake Pukaki war es um einiges leerer
als am Lake Tekapo und so waren wir die Einzigen, die im See mit Blick
auf den Mt Cook gebadet haben. Der See war zwar ein bisschen frisch,
aber es war ja ein wunderschöner Tag mit Sonnenschein und wann hat man
schon mal die Möglichkeit in so einer Kulisse baden zu gehen?
Gecampt haben wir abends auf dem "White Horse Hill Camping Ground", der die $10
pro Person auf jeden Fall wert war. Nachts bin ich noch mal kurz aus dem
Zelt um den Sternenhimmel anzuschauen und der war wirklich
atemberaubend! In der Nähe vom Lake Tekapo ist eine Sternwarte, von der
man den schönsten Sternenhimmel Neuseelands betrachten kann. Das "Mt
John Observatory" spielt sogar international eine wichtige Rolle in der
Astronomie. In der Gegend gibt es nämlich keine großen Städte mit
Lichtern, wodurch man die Sterne viel klarer sieht.
Wenn man viel Zeit hätte, könnte man am Mt Cook schöne, lange Wanderungen machen.
Da wir aber größtenteil unter Zeitdruck standen, haben wir uns am
nächsten Morgen nur für den einstündigen "Kea Point Track" entschieden. Von
dort kamen wir dem Mt Cook wenigstens nochmal ein bisschen näher, bevor
wir weiter fuhren.
eure Charlotte
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