Im Urlaub waren wir abends meistens die Letzten auf dem Campingplatz und die Ersten die morgens wieder gegangen sind. Aber es lag eben oft so viel auf dem Weg, das man einfach anschauen musste. Wir wollten schließlich so viel wie möglich auf unserem Südinsel-Trip mitnehmen.
Zum Beispiel die "Omarama Clay Cliffs". Dort gelangt man über eine private Straße zu einen Parkplatz und läuft dann noch ein bisschen. Die rießigen Tonformationen sahen wirklich beeindruckend aus, vor allem mit den Schatten, die auf die gegenüber liegenden Wände fielen.
Den nächsten Stop legten wir bei den "Elephant Rocks" ein. Die Kalksteinfelsen stehen auf einer privaten Weide. Also sind wir an den Schafen vorbei und zu den Elephant Rocks, die anfangs nicht viel Ähnlichkeit mit Elefanten hatten. Als wir näher kamen entdeckten wir den Elefanten dann doch noch, zumindest einen Felsblock mit Auge, Stoßzahn und einer Art Rüssel. Ein bisschen Phantasie bracht man da ja immer.
Weiter ging es durch "Oamaru", ein richtig schönes Städtchen für das wir leider zu wenig Zeit hatten.
Anschließend haben wir uns die "Moeraki Boulders" angeschaut. Dies sind runde Schluffsteinkugeln, die irgendwie durch einen Kristallisierungsprozess entstanden sind. Genauer kann man das auf Wikipedia nachlesen, ich habs selbst nicht ganz verstanden :) Auf jeden Fall sind die Boulders auf vielen Postkarten und in Reisebüchern abgebildet und es war echt genial, sie endlich wirklich zu sehen!
Am Abend haben wir auf dem kostenlosen Campingplatz "Warrington Reserve" unser Zelt aufgeschlagen und sind noch kurz an den Strand, der nur zwei Minuten entfernt lag. Dort hat es gerade angefangen zu dämmern und so entstand eine ganz schöne Stimmung, die ich versucht hab, mit der Kamera einzufangen.
eure Charlotte
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